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Die schönsten Spiele für draußen

Für mehr als 60.000 Volksschülerinnen und Volksschüler haben die langersehnten Sommerferien begonnen. Mit lustigen Spielen wird die freie Zeit zum Vergnügen. Hier sind ein paar Anleitungen und Spielideen für die Ferienzeit.

Kinder Spielen Abgepasst
© D. Würthner

Klassische Lauf- und Fangspiele sind bei Kindern sehr beliebt. Alles, was man braucht, sind ein paar Kinder, Platz zum Laufen und am besten einen Garten mit Bäumen und Sträuchern als Spielfeld.

Donner – Wetter - Blitz

Zuerst wird ein Rufer bzw. eine Ruferin ausgewählt. Dieses Kind stellt sich mit dem Rücken zu den anderen auf, die in angemessener Entfernung in einer Reihe am Start stehen. Der/die RuferIn schreit „Donner – Wetter – Blitz“ und dreht sich blitzschnell um. Während das Kind ruft, dürfen sich die anderen an den/die RuferIn annähern, sie müssen aber erstarren, wenn er oder sie sich umdreht. Wer in Bewegung erwischt wird, muss zurück an den Start. Gewonnen hat das Kind, das den oder die RuferIn als erstes abklatscht. Ab 4 Personen, ab 5 Jahren.

Kinder spielen
© D. Würthner

Schneider, Schneider leih‘ mir d’Scher‘!

Dieses Spiel spielt man idealerweise in einem Obstgarten oder wo viele Bäume sind. Ein Kind wird ausgezählt. Die anderen Kinder suchen Bäume aus, an die sie sich lehnen. Das ausgezählte Kind geht von Baum zu Baum und bittet: „Schneider, Schneider, leih mir d’ Scher‘“. Das angesprochene Kind antwortet: „Geh zum Nochbarn, der leiht’s a her!“. Während dessen wechseln die übrigen Kinder ihre Bäume und das bittende Kind muss versuchen, auch einen freien Platz zu bekommen. Falls dies nicht gelingt, fragt es weiter. Ansonsten fragt das Kind, das übrig bleibt. Ab 6 Personen, ab 5 Jahren.

Versteinern

Ein Kind ist der „Versteinerer“ und versucht die anderen Kinder mit dem Ausruf „Versteinert!“ zu erwischen. Hat er ein Kind berührt, muss es bewegungslos stehen bleiben. Jedes andere Kind kann es aber durch einen Handschlag und den Spruch „Ich erlöse dich!“ wieder befreien. Sind alle versteinert, wird das letzte, übrige Kind zum neuen „Versteinerer“. Eine Variante ist, dass man zum Erlösen durch die Beine durchkriechen muss. Ab 6 Personen, ab 4 Jahren.

Kinder verstecken sich
© D. Würthner

Räuber und Gendarm

Für dieses Spiel braucht man ein busch- oder baumreiches Gelände. Es gibt Räuber und Gendarmen. Die Räuber verstecken sich im Gelände und wechseln immer wieder ihr Versteck. Die Gendarmen versuchen die Räuber zu fangen. Wird ein Räuber erwischt, muss er ins Gefängnis (z.B. eine Ecke im Garten) und dort warten. Ein Gendarm bewacht das Gefängnis, denn die anderen Räuber können einen Gefangenen befreien, indem sie ihm drei Mal auf die ausgestreckte Hand schlagen. Dafür müssen sie aber versuchen, die Wache abzulenken. Ziel ist es, alle Räuber einzusperren. Ab 4 Personen, ab 5 Jahren.

Wassermann

Der Wassermann steht in der Mitte des Spielfeldes. Die anderen Kinder stehen in angemessener Entfernung in einer Reihe und rufen: „Wassermann, Wassermann, mit welcher Farbe dürfen wir über den blauen Ozean?“ Der Wassermann nennt eine Farbe. Alle Kinder, die diese Farbe tragen, dürfen ungehindert über das Spielfeld in den gegenüberliegenden Zielbereich passieren. Die anderen versucht der Wassermann zu fangen. In der nächsten Runde wird das Ziel zum Start und eine neue Farbe wird aufgerufen. Die Gefangenen unterstützen den Wassermann nun beim Fangen. Gewonnen hat, wer bis zum Schluss nicht gefangen wurde. Ab 4 Personen, ab 4 Jahren.

Kinder spielen draussen
© D. Würthner

1-2-3 abgepasst!

Für dieses Spiel ist ein Gelände oder Garten mit vielen Verstecken ideal. Es gibt einen „Ab-Passer“, der beim „Einschauplatz“ (Baum, Mauer, o.ä.) laut bis 50 zählt, während sich die anderen Kinder verstecken. Der Abpasser schreit dann „Hinter meiner, vorder meiner, links, rechts, gilt’s nicht!“ und beginnt die anderen zu suchen. Findet er ein Kind z.B. Maria, muss er mit ihr um die Wette zum Einschauplatz laufen. Ist er als Erster dort, ruft er: „1 – 2 – 3 Maria abgepasst!“ und Maria muss am Einschauplatz warten. Ist Maria als Erste dort, ruft sie: „1 -2 –3- ich bin frei!“ und kann sich wieder verstecken. Der Abpasser muss nun weitere Kinder finden und am Einschauplatz ins „Gefängis“ stecken. Gelingt es einem Kind unbemerkt zum Einschauplatz zu kommen und zu rufen: „1-2-3 alle frei!“ sind alle gefangenen Kinder erlöst und der Abpasser muss wieder einschauen. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Kinder gefunden wurden. Ab 4 Personen, ab 5 Jahren.

Links

www.wir-leben-nachhaltig.at: Spiele für große Gruppen
www.wir-leben-nachhaltig.at: Ballspiele
www.wir-leben-nachhaltig.at: Denk- und Ratespiele
www.wir-leben-nachhaltig.at: Spiele für Regentage
www.wir-leben-nachhaltig.at: Lauf- und Fangspiele
 

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.