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Spiel & Freizeit

Kräuter-Spass mit Kindern

Blumen sammeln, Kränze flechten oder Räuchern mit Kräutern – die Natur lädt zu allerlei Aktivitäten mit Kindern ein!

Blumenwiese
© S. Bakir

Um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen zu fördern, darf die Natur nicht als etwas rein Schützenswertes vermittelt werden, sondern auch als etwas (für den Menschen) Nützliches. Durch Rituale in und mit der Natur kann die (positive) Naturbeziehung gefördert werden.

Pflanzen als Schmuck und Zierde

Blumen sind nicht nur schön, sondern auch Schmuck für das Haus. Bei einem Spaziergang mit Kindern können Sommerblüher wie Kamille, Margeriten, Kornblumen, Rittersporn und Mohnblumen gesammelt werden. Wem die Blüten in der Vase zu vergänglich sind, der flechtet die Blumen zu hübschen Kränzen, die auch noch in trockenem Zustand als Zierde verwendet werden können.

Rituale in der Natur

Kinder lieben gemeinsame Rituale. Zum Beispiel kann der Sommer mit selbst gesammelten Kräutern zur Sonnwende (21. Juni) begrüßt werden, die dann nach altem Brauch im Sonnwendfeuer verbrannt werden. Oder es werden Kräuterbuschen zum Räuchern an Maria Himmelfahrt (15. August)verwendet. Solche Rituale rund um die Natur, helfen den Kindern eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und einen positiven Zugang zur Natur aufzubauen.

Räuchern mit Kindern

Räuchern mit Kindern ist ein schönes gemeinsames Ritual, das Ruhe verströmt und den Kindern großen Spaß macht. Es spricht die Sinne in vielfältiger Weise an, entspannt, fördert die Kreativität und gibt Kraft und Mut: Impulse, die Kinder gerade in unserer schnelllebigen Zeit gut brauchen können.

Räuchermischung für Kinder

1 Teil Lavendel (Blüten, getrocknet)
1 Teil Melisse (getrocknet)
1 Teil Rosmarin (getrocknet)
1 Teil Thymian (getrocknet)
1 Teil Weihrauch (Reformhaus)
½ Teil Rosenblüten (getrocknet)

Alle Teile werden zerkleinert und gut vermischt. Am besten in einem Baumwollsack trocken aufbewahren.
Im Handel gibt es auch eine große Auswahl an fertigen Räuchermischungen, verzichten Sie aber dabei auf synthetischen Duftstoffe!

Was man zum Räuchern braucht

Materialien: eine feuerfeste Schale (optimal eine Räucherschale mit Gittereinsatz), Sand (auch Vogelsand eignet sich dazu), Räucherkohle und Räucherwerk (Räuchermischung)

Füllen Sie die Räucherschale mit Sand, zünden Sie die Kohle an einer Seite über der Flamme an. Sie beginnt zu knistern und ein Funke läuft durch die Kohle. Legen Sie die Kohle nun auf die Räucherschale. Warten Sie bis die gesamte Kohle mit einer weißen Schicht überzogen ist. Einen kleinen Löffel Räuchermischung auf die Kohle verteilen und den Rauch mit einer Feder oder der Handfläche im ganzen Raum verteilen.
Sobald die Mischung angebrannt riecht, entfernen Sie die Klumpen von der Kohle und streuen eine neue Portion darauf (nach ca. 5-6 Minuten).

Durch das Räuchern werden angenehme Düfte erzeugt. Dieser alte Brauch wurde und wird aber auch für naturmedizinische oder spirituelle Rituale eingesetzt, z.B. um „böse Geister“ zu vertreiben. Mit Kindern kann man ganz persönliche Rituale schaffen oder sich bestimmte Anlässe überlegen, an denen geräuchert wird – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.