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Lebensmittel

Zucker, Zucker

Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, "Zucker-Zocker" - Arbeitsblätter und Informationen zum Thema Zucker

Wuerfelzuckerberg
© Lydia Hinterberger

Zucker wird heute weltweit in großen Mengen erzeugt. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts galt Zucker aber als sehr kostbar und wurde nur in geringen Mengen konsumiert.

Überall Zucker

Heute liegt der Durchschnittsverbrauch von Zucker bei monatlich 3,5 kg pro Person. Täglich nehmen wir 100 g und mehr zu uns, das sind immerhin etwas mehr als 28 Stück Würfelzucker. Bei Kindern ist der Anteil oft sogar höher. Denn Zucker versteckt sich gern in Speisen und Getränken und taucht auf den Zutatenlisten unter mehreren Namen auf: Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose), Rohr- oder Rübenzucker (Saccharose), Michzucker (Lactose), Malzzucker (Maltose)…

Methode "Zucker Zocker"

In vielen Lebensmitteln ist „versteckter“ Zucker enthalten, oft ist wenig bekannt wie viel. Mit der Methode „Zucker Zocker“ lässt sich dieses Thema interessant in den Unterricht einbauen. Die verschiedenen Lebensmittel sollen nach ihrem Zuckergehalt in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Dafür gibt es Tafelbilder im Anhang, die Sie ausdrucken können. Die Tafelbilder werden an die Tafel gehängt. Daneben gibt es Tafelbilder mit den Würfelzuckerbergen. Nun soll die Klasse raten, wie viele Würfelzucker in welchem Produkt „versteckt“ sind. Durch Mehrheitsbeschluss werden die verschiedenen Zuckerwürfelmengen unter die Produkte gehängt.

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Zuckeraustauschstoffe (Sorbit, Xylit, Mannit, Laktit, Maltit, Isomalt) werden in erster Linie für Diabetiker als Zuckerersatz verwendet. Zuckeraustauschstoffe haben etwa den gleichen Energiegehalt wie Zucker, werden aber nur zu einem geringen Teil zu zahnzerstörenden Säuren abgebaut. Dadurch fördern sie das Entstehen von Karies in einem viel geringeren Ausmaß als Zucker. Vom reichlichen Verzehr dieser Zuckeralkohole ist jedoch abzuraten, da sie in hohen Konzentrationen abführend wirken.

Synthetische Süßstoffe

Süßstoffe (Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Acesulfam) haben eine bis zu 30.000mal stärkere Süßkraft als Zucker. Sie kommen in der Natur nicht vor, somit sind es chemisch-synthetisch hergestellte Substanzen. Sie sind (nahezu) energiefrei, d.h. sie werden im Stoffwechsel (mit Ausnahme von Aspartam) nicht umgesetzt. Ihre Verwendung umfasst spezielle Lebensmittel für Diabetiker und energiereduzierte Produkte. Für Kinder sind Süßstoffe nicht empfehlenswert.

Download

Arbeitsblatt (1.-2. Klasse): Süß ist nicht gleich süß

Arbeitsblatt (3.-4. Klasse): Süß ist nicht gleich süß

Tafelbilder und Methode: Zucker Zocker - Quiz

Zuckerquiz Arbeitsblatt

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.