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Spiel & Freizeit

Zu Ostern raus in die Natur!

Ostern steht vor der Tür und auch das Frühlingswetter lockt ins Freie. Verbinden Sie den Osterspaziergang mit lustigen Osterspielen und der Eiersuche in der Natur.

Eierpecken
© K. Dietrich

Hier finden Sie einige alte Osterbräuche zum Nachspielen für die ganze Familie:

Eierlauf

Das wohl bekannteste Osterspiel ist der Eierlauf. Er wurde 1738 von Gräfin Dorothea Renata von Castell-Remlingen, deren Geschlecht im Landkreis Würzburg regierte, ins Leben gerufen. Sie verzichtete auf die so genannten „Hubeier“ (Teil des Zehents, den die Bauern und Bäuerinnen beim örtlichen Herrscher abliefern mussten) und übergab diese der Dorfjugend. Die jungen Burschen des Dorfes entwickelten daraus ein Volksfest, in dessen Mittelpunkt der Wettkampf „Eierlauf“ stand:

Jedes Kind bekommt einen Esslöffel, auf den es sein Ei (oder Erdapfel) legt. Alle stellen sich nun an einer Startlinie auf und müssen ihren Gegenstand so schnell wie möglich zum Ziel balancieren, ohne dass er hinunterfällt. Man kann die Strecke durch Hindernisse zum Durchkrabbeln oder Überspringen noch erschweren. Eine andere Variante ist es, wenn man den Löffel nicht in der Hand, sondern im Mund balanciert. GewinnerIn ist, wer als Erstes mit dem Gegenstand auf dem Löffel über die Ziellinie kommt.

Henne und Küken

Zwei Kinder werden ausgelost. Eines ist der Fuchs, das andere die Henne. Die restlichen Kinder sind die Küken und bilden eine Reihe hinter der Henne, indem sie einander an den Schultern oder Hüften festhalten, um sich hinter der Mutter zu verstecken. Der Fuchs versucht nun, das letzte Küken in der Reihe zu fangen. Die Henne kann ihn mit ihren ausgestreckten Armen daran hindern. Gelingt es dem Fuchs ein Küken zu fangen, wird er zur neuen Henne, während das gefangene Küken zum neuen Fuchs wird.

Eierpecken

Jedes Kind bekommt ein Ei in die Hand und muss versuchen das Ei des anderen mit der Spitze aneinanderstoßend zu beschädigen. Gewonnen hat das Kind, dessen Ei zuletzt am wenigsten oder gar nicht beschädigt ist.

Und nach dem großen Eierpecken?

Straßenmalkreide aus Eierschalen selber machen

Die Schalen von ca. sechs Eiern werden mit einem Mörser zu einem ganz feinen Pulver zermahlen. Es dürfen keine groben Eierschalenstücke mehr zu sehen sein. In einer Schüssel mischt man nun einen Teelöffel Mehl und einen Teelöffel sehr heißes Wasser und gibt nach und nach das Eierschalenpulver dazu. Alles gut verrühren, sodass eine homogene Masse entsteht. Diese formt man zu kleinen Stiften und umwickelt sie mit Papier. Die Kreide muss nun mindestens drei Tage gut trocknen. Für bunte Kreiden können auch zuvor Lebensmittelfarbe oder Pflanzenfarbe ins heiße Wasser gegeben werden.

Download: Infoblatt Fingerfarben, Knetmasse und Co - selbst gemacht

Weitere Informationen:

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at

Letzte Aktualisierung: 18.04.2017

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