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Spiel & Freizeit

Wenn die Zeit bis Weihnachten zu lange wird…

…gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Wartezeit zu verkürzen! Auch wenn es schon früh dunkel wird und das Wetter meistens nicht sehr einladend ist:  ein Spaziergang in der Natur ist immer ein kurzweiliges Vergnügen.

Weihnachtsbaum
© C. Stiglbauer

Auf einem Spaziergang durch den Wald kann man Ruhe und Energie tanken. Mit warmen Stiefeln und Winterjacke können auch Schnee und Kälte den Ausflug nicht verderben. Ausgerüstet mit einem Korb oder Stoffsackerl kann man Naturmaterialien für zahlreiche Aktivitäten sammeln..

Methode: Waldmemory für unterwegs

Materialien: 1-2 Tücher, frisch gesammelte Naturmaterialien wie Zapfen, Äste, Steine, Moos, Federn, o.ä.

Die Materialien werden gut sichtbar auf ein Tuch oder den Schnee gelegt und mit einem weiteren Tuch bedeckt. Nun wird das Tuch für 30 Sekunden hochgehoben, und alle SpielerInnen versuchen  sich die Objekte gut zu merken. Sobald alle Naturmaterialien wieder abgedeckt sind, sollen alle  versuchen, die Gegenstände in der Natur (im Wald, im Garten) wiederzufinden.

Indoor-Variante: Man kann die Naturmaterialien auch nach Hause nehmen und die SpielerInnen sollen die Gegenstände, die sie sich gemerkt haben, auf einen Zettel schreiben. Wer als erstes alle (richtig) aufgeschrieben hat, hat gewonnen.

Räuchern: Beschützer aus fremden Zeiten…

Auch das Räuchern ist ein schöner Brauch zur Weihnachtszeit, der Kindern großen Spaß macht. Es spricht die Sinne in vielfältiger Weise an, entspannt, fördert die Kreativität und gibt Kraft und Mut. Das Räuchern ist auch ein symbolischer Akt, denn es reinigt die Luft, räumt mit Altlasten und schlechten Gewohnheiten auf, steht für Neubeginn und frischen Schwung. 

Winter-Räuchermischung selbst gemacht

1 Teil Fichtennadeln (getrocknet)
1 Teil Weihrauch (aus dem Reformhaus)
1 Räucherschale mit Gittereinsatz (alternativ eine feuerfeste Schale mit Sand)
Räucherkohle

Alle Zutaten werden fein zerrieben und gut gemischt. Die Räucherschale wird mit Sand (auch Einstreu für Vogelkäfige eignet sich dazu) gefüllt, die Räucherkohle (aus dem Reformhaus) angezündet und auf den Gittereinsatz oder den Sand gelegt. Sobald sich eine weiße Glutschicht (wie bei der Grillkohle beim Grillen) bildet, kann das Räucherwerk vorsichtig darauf verteilen werden (nicht zu viel auf einmal, sonst raucht es zu stark).

Wir wünschen Ihnen erholsame Festtage, einen guten Jahreswechsel und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informatonen zur eNU auf www.enu.at.

Letzte Aktualisierung: 10.12.2018