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Ernährung

Unterrichtsmaterialien "Körperwahrnehmung"

Essen ist mehr als Ernährung! Informationen zu Körperwahrnehmung & Essverhalten.

Bub isst Apfel
© Doris Seebacher

Nicht nur die Nährstoffe, sondern auch die Liebe geht durch den Magen. Ob Frust, Trauer oder Stress mit den Eltern: Abhängig von der Gefühlslage greifen wir verstärkt oder eben gar nicht zu Essbarem.

Essverhalten von Kindern

Stimmungen beeinflussen unser Essverhalten – unser Essverhalten beeinflusst die Stimmung.
Schon die erste Essbeziehung, das Stillen, vermittelt Wärme, Zuneigung und Nähe. Spätestens ab dem Eintritt in den Kindergarten hat auch das soziale Umfeld Einfluss auf die Lebensmittelauswahl. Gerade im Alter zwischen 6 – 12 Jahren sind Kinder für Werbung und Einflüsse der „Clique“ sehr empfänglich. Die in der Kindheit geprägten Verhaltensweisen bleiben oft ein ganzes Leben bestehen. Jede Verhaltensänderung ist dann mit einer großen Anstrengung verbunden.

Gemeinsames Essen geht über die reine Nahrungsaufnahme hinaus.

Kinder lernen beim gemeinsamen Essen mehr, als nur den Hunger zu stillen. Es fängt bei der „richtigen“ Lebensmittelmenge an, über das Esstempo und setzt sich bis zum Austausch von Familienwerten fort.
So werden bei Tisch oft Familiengeschichten erzählt, Probleme besprochen und auch gelöst.

Kalorien überschatten das Leben

Durch das Eintreten in die Pubertät und der damit verbundenen körperlichen Veränderungen kommt es mitunter zu einer starken Betonung der Themen Figur und Körpergewicht.
Das Streben nach Schlankheit kann als Lösungsversuch persönlicher Konflikte und Probleme verstanden werden.
Aus dem Wunsch heraus, Kontrolle über das eigene Leben zu erlangen, wird versucht, zumindest das eigene Gewicht zu kontrollieren. Das Mittel zur Wahl heißt in vielen Fällen: exzessives Kalorienzählen.

Menschen, die nicht essen wollen

Essstörungen zählen zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen im jungen und mittleren Erwachsenenalter.
Viele Eltern versuchen die Situation mit Strenge in den Griff zu bekommen und zwingen die Heranwachsenden zum Essen. Damit wird jedoch meist das Gegenteil erreicht. Eine offene Aussprache in vertrauensvoller Atmosphäre mit Eltern, LehrerIn oder TherapeutIn ist oft der erste Schritt zur Einsicht. Hilfreich ist es auch, gemeinsam nach einer entsprechenden Beratungsstelle zu suchen.

Menschen, die zu viel essen

Seit Mitte der 70er Jahre werden Europas Kinder immer schwerer. Nicht nur die Anzahl der Übergewichtigen nimmt zu, sondern auch der Anteil der überaus stark Übergewichtigen.
Die Ursachen dieses rasanten Anstiegs sind unklar. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, wie vererbte Veranlagung, veränderte Lebensbedingungen oder zu wenig Bewegung bis hin zu viel Fett und vor allem Zucker in der Nahrung.

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Zum Ausprobieren: Leicht wie eine Feder

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.