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Mobilität

Sicher und gesund in die Schule

Den Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen fördert die tägliche körperliche Bewegung und beugt Übergewicht und Haltungsschäden vor. Dabei darf aber nicht auf die Verkehrssicherheit vergessen werden.

Kinder gehen über den Zebrastreifen.
© Archiv eNu

Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto in die Schule. Dabei hat der aktive Schulweg viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder, ihre Persönlichkeitsentwicklung und Lernfähigkeit und selbstverständlich auch auf unsere Umwelt.

Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Kinder können auf dem Schulweg gemeinsam mit ihren MitschülerInnen einiges erleben, besprechen, lachen. Außerdem nehmen sie ihre Umgebung bewusster wahr und lernen sich selbständig im Verkehr zu bewegen. Wer den Schulweg selbstständig zurücklegt, hat außerdem die Möglichkeit die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten und zwischen Wohn- und Arbeitsort umzuschalten.

Gehen ist gesünder als das Elterntaxi

Sogenannte „Elterntaxis“ bringen die Kinder von Tür zu Tür. Viele Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder. Dabei resultiert ein Großteil des Verkehrs rund um Schulen genau aus diesem Hol- und Bringverkehr. Legen hingegen viele SchülerInnen den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad zurück, sinkt der Autoverkehr in den Schulgegenden, die Kinder und Jugendlichen machen Bewegung und das Klima wird geschont.

Bewusstseinsbildung ist wichtig

Kinder, die es gewohnt sind Alltagswege zu Fuß zurückzulegen, werden auch später kurze Wege gewohnheitsmäßig gehen oder mit dem Rad zurücklegen. Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern das Gehen wiederentdecken, lassen als Folge das Auto öfter einmal bewusst stehen.

Sicherheitstipps zum Radln in die Schule

Größere Kinder und Jugendliche legen den Schulweg lieber mit dem Rad als zu Fuß zurück. Die Sicherheit darf dabei nicht zu kurz kommen. Einige Tipps dazu:

  • Bei sichtminderndem Wetter, in der Dämmerung und bei Dunkelheit (besonders wichtig im Herbst und Winter!) sollte immer helle und auffallende Kleidungsstücke mit möglichst mit reflektierenden Streifen getragen.

  • Beleuchtung: Wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, müssen Radfahrer das Licht einschalten. Funktionsfähige Beleuchtung am Rad ist auch tagsüber Pflicht.

  • Autotüren sind nicht nur auf der Fahrbahnseite, sondern auch auf dem Gehweg (Radweg) eine große Gefahr: ausreichenden Abstand halten!

  • Der Sattel muss so eingestellt sein, dass beide Fußspitzen den Boden gut berühren können.

  • Ein sicheres Fahrrad muss auch regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit kontrolliert werden. Gut ist auch ein Check von der Fahrradwerkstatt einmal im Jahr.

  • Ganz wichtig das Fahren mit Helm. Er schützt im Falle eines Sturzes vor schlimmen Kopfverletzungen. Außerdem muss auf den korrekten Helmsitz geachtet werden: Der Helm soll bei nicht geneigter Kopfhaltung waagerecht sitzen. Die seitliche Gurtband-Dreieckspitze muss direkt vor und unter dem Ohrläppchen liegen.

Weitere Informationen zu Mobilität

Weitere Informationen zu den Themen Bewegung, Schulweg und Radfahren finden Sie in unserer Themensammlung Mobilität. Die Initiative RADLand bietet außerdem viele Angebote für Schulen.

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.