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Jahreskreis

Rezepte im Natur-Jahreskreis: Juni

Rezepte rund um die Jahreszeiten. Anregungen und Tipps für Volks- und Sonderschulen.

Der Juni im Garten
© Archiv

Am 21. Juni ist der längste Tag im Jahr, der Sommerbeginn. Die ersten Früchte, Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen werden reif. Auf der Wiese blühen die Blumen und Gräser und hinterlassen einen ganz besonderen Duft. Nicht nur Menschen – auch den vielen Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge sagt dieser Duft sehr zu. Am Duft erkennen die Insekten unter anderem, ob der Blütenstaub und der Nektar einer bestimmten Pflanze zu ihren Leckerbissen gehören. Hummeln lieben zum Beispiel Akelei, Wiesensalbei, Löwenmäulchen etc. Gutes Bienenfutter sind Thymian, Steinklee, Ackersenf, Löwenzahn, Zitronenmelisse und Huflattich.

Rezept im Juni: Sommer-Duftsäckchen

Spätestens zu Sommerbeginn stehen die Rosen in voller Blüte. Wenn man vorsichtig einzelne Blütenblätter abzupft und diese an einem warmen, schattigen und windstillen Platz zum Trocknen legt, gewinnt man eine wunderbar duftende Füllung für ein Duftsäcken. Die getrockneten Blätter einfach in ein kleines Säckchen (Baumwoll- oder Leinenstoff) füllen. Zum Füllen eigenen sich auch Kräuter und andere duftende Blütenblätter. Viel Spaß beim Schnuppern!

Der Baum in der Landschaft
© Archiv

Woche des Waldes

Vom 10.-14. Juni wird die Woche des Waldes gefeiert. Der Wald ist eine bemerkenswerte Lebensgemeinschaft, wo alle Pflanzen und Tiere einander zum Überleben brauchen. Auch für uns Menschen ist der Wald wichtig. Er ist Erholungsraum, stellt den Rohstoff Holz zur Verfügung, bietet vielen Menschen Arbeit, ist Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, sorgt für sauberes Wasser, Bodenschutz, und ein gutes Klima.

Wer kann das Alter eines Baumes bestimmen?

Bäume im Wald können sehr alt werden. An den Querschnitten von Bäumen kann in sehr anschaulicher Weise das Alter bestimmt werden. Zu Beginn sollen die SchülerInnen das Alter nur schätzen. Als Auflösung der Schätzaufgabe sollen sie dann selbst die Jahresringe zählen. Die Jahresringe werden von außen nach innen gezählt. Alle zehn Jahre werden mit einer Stecknadel markiert.

Wer hat schon mal versucht einen Baum zu umarmen?

Augen verbinden und los geht’s? Versuche den Baum so gut wie möglich abzutasten: Wie fühlt sich die Rinde an? Wie dick ist der Stammumfang? Hat der Baum irgendwelche Besonderheiten? Wie riecht der Baum?

Forschungsaufgabe: Findest du deinen Baum wieder? Wenn ein Kind das Gefühl hat, einen Baum sehr gut ertastet zu haben, soll es jemand zweiter vom Baum mit ein paar Umwegen fortführen. Dann wird die Augenbinde abgenommen und das Kind soll versuchen, „seinen“ Baum wiederzufinden.

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.