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Gehirn-fit durch die Weihnachtszeit

Viele Geschenkswünsche, lange Einkaufslisten…und deine Gehirnzellen scheinen sich nichts mehr zu merken? Höchste Zeit deine grauen Zellen zu trainieren.

Esel und die Brücke
(c)A. Ficala, R. Burger

Unser Gehirn muss ständig Unmengen  an  Informationen der Augen, Ohren und Nase etc. verarbeiten. Diese Informationen gelangen schnell in unser Kurzzeitgedächtnis, damit wir auf alles sofort  reagieren können.  Um unser Gedächtnis optimal zu trainieren ist es wichtig zu wissen, wie das, was wir uns merken sollen/wollen, überhaupt in unser Langzeitgedächtnis gelangt.

Nur mit dem Esel über die Brücke

Wir wissen, dass unser Gehirn nur für uns Interessantes und Relevantes ins Langzeitgedächtnis aufnimmt. Interessantes können Wörter, Bilder, aber auch Gerüche, Geräusche und ganz besonders Gefühle und Emotionen sein. Schaffen wir es also, unsere Einkaufsliste für uns interessant zu machen, können wir sie uns auch merken!

Auch werden Erinnerungen nicht nur in einem Teil des Gehirns gespeichert, sondern hinterlassen regelrechte Spuren vom limbischen System zu den viele Stellen in der Großhirnrinde. Erinnern wir uns an die Spuren, können wir uns auch an den Inhalt erinnern. Deswegen erinnern wir uns an Geschichten, Sprüche und Zusammenhänge leichter als an einzelne Wörter und Zahlen.

Wer schlau sein will muss trainieren

Auch für unser Gehirn gilt: Will ich schlau bleiben, muss ich üben, üben, üben. Wollen wir uns Listen, Namen etc. länger merken, gelingt das am besten indem wir emotionsgeladene Geschichten erfinden – sogenannte Eselsbrücken. Je lustiger, trauriger, spannender sie sind, desto besser können wir sie uns merken.

Weihnachts-Einkaufsliste besser merken

Zu merken sind:

  • Eier
  • Orangen
  • Brot
  • Karpfen
  • Erdäpfel
  • Milch

Daraus kannst du zum Beispiel folgende Eselsbrücke erfinden:

"Auf dem Weg zum Laden rutschst du auf am Boden liegenden, zerbrochenen Eiern aus. Die Wucht des Aufpralls ist so hart, dass du nur noch Orangen vor den Augen siehst. Erst jetzt fällt dir auf, dass dir ein Karpfen auf 2 Beinen, mit einem duftenden Brot unter der Flosse, zu Hilfe eilt und versucht, dich aufzurichten. Leider fühlst du dich so schwer wie ein Sack Erdäpfeln und kommst nicht hoch. Da merkst du, dass sich deine Hose nass anfühlt. Du bist beim Sturz genau auf eine herumliegendende Milchpackung gefallen – das war also dieses ploppende Geräusch!" 

Emotion bitte!

Je witziger, skurriler, absurder und vor allem überzeichneter die Geschichte ist, umso besser können wir sie uns merken. Vergesst nicht, alle Sinne einzubinden:  Die Lebensmittel zu riechen und anzugreifen, etwas herunterfallen zu hören oder das knirschen der Fußstapfen im Schnee zu fühlen helfen dabei, jede Geschichte besser zu merken. Dabei wirken Geschichten von bewegten Objekten besser als statische.

Wieso eigentlich Eselsbrücke?

Esel sind sehr wasserscheu und stur. Deswegen baute man ihnen eigens kleine Brücken, da sie gar nicht übers Wasser gehen wollten. Daher kommt der Begriff Eselsbrücke.

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at

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