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Lebensmittel

Getreide - Vom Korn zum Brot

Das Getreidekorn, Brotverkostung, Getreidearten -  Arbeitsblätter und Informationen zum Thema Getreide

Getreidefeld
© S. Buchinger

Getreide bildet seit Jahrtausenden für den größten Teil der Menschheit die wichtigste Nahrungsgrundlage. Getreideerzeugnisse sind preiswert und ernährungsphysiologisch sehr wertvoll: Sie liefern Kohlenhydrate, Proteine, Ballaststoffe, wichtige Mineralstoffe und Vitamine (B-Vitamine, Eisen).

Das Getreidekorn

Ein Getreidekorn besteht aus Fruchtschale, Samenschale, Aleuronschicht, Keimling und Mehlkörper. Die Inhaltsstoffe des Getreidekorns kommen in den einzelnen Bestandteilen in unterschiedlichen Mengen vor.

• Die Fruchtschale schützt das Getreidekorn gegen äußere Einflüsse. Fruchtschale und Samenschale sind miteinander verwachsen. Sie enthalten Ballast- und Mineralstoffe.
• Die Aleuronschicht umgibt den Keimling und Mehlkörper. Sie enthält Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe.
• Der Keimling befindet sich seitlich am Mehlkörper. Er ist ebenfalls reich an Eiweiß, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen.
• Der Mehlkörper stellt gewichtsmäßig 80 % des Getreidekorns. Er enthält Klebereiweiß und Kohlenhydrate (in Form von Stärke). Der Gehalt an Klebereiweiß bestimmt die Backeigenschaften von Getreide (bei Weizen und Dinkel). Ernährungsphysiologisch ist Klebereiweiß allerdings nicht besonders wertvoll.

Die Schichten des Getreidekorns
© Archiv

Vom Getreide zum Brot

Getreide wird durch Zerkleinerung zu Mehl verarbeitet. Durch Vermahlung des Mehlkörpers entsteht das Auszugsmehl. Es ist hell und für lange Zeit lagerfähig, aber arm an Nährstoffen. Vollkornmehl dagegen besteht aus allen Getreidebestandteilen (Fruchtschale, Samenschale, Aleuronschale, Keimling) und ist sehr nährstoffreich. Es ist aber durch die Verwendung der leicht verderblichen Bestandteile (Öle) nicht lange haltbar.

Methode „Brotverkostung – mit allen Sinnen“

Die SchülerInnen sollen Unterschiede zwischen den verschiedenen Brotsorten mit allen Sinnen erfassen. Sie benötigen mindestens drei verschiedene Brotsorten, wie z.B. Weißbrot (Semmel, Baguette..), Schwarzbrot (Gestaubter Wecken…) oder Vollkornbrot (Weizenvollkorn, Dinkelvollkorn..). Von jeder Sorte sollte ein Stück ganz bleiben, der Rest wird in Würfel geschnitten.

Schauen: Jede/r SchülerIn schaut sich das Brot an. Wie schaut die Kruste aus? Welches Brot gefällt ihr/ihm am besten?
Fühlen: Die SchülerInnen greifen die Brote an und drücken sie. Welches Brot fühlt sich am besten an?
Riechen: Die SchülerInnen riechen an den Broten. Wonach riechen die Brote? Welches Brot riecht am besten?
Schmecken: Die SchülerInnen kosten die Brotwürfel. Jeder Bissen wird lange gekaut und die SchülerInnen beantworten die Fragen. Ist das Brot leicht zu kauen? Wonach schmeckt es? Ist das Brot eher weich, kratzig, fest? Ist es luftig oder saftig? Ist es süßlich oder eher salzig?
Jedes Kind wählt ihr Lieblingsbrot und begründet die Entscheidung.

Die Getreidearten

Aus Getreide kann eine Vielzahl von Speisen und Getränken zubereitet werden. Die Verwendungsmöglichkeiten der Getreidearten werden von den verschiedenen Eigenschaften bestimmt. Getreidearten sind am Korn und am Fruchtstand zu unterscheiden. Im Downloadbereich finden Sie Tafelbilder zu den häufigsten Getreidearten.

Download

Arbeitsblatt (1.-2. Klasse): Der Aufbau des Getreidekorns

Arbeitsblatt (3.-4. Klasse): Der Aufbau des Getreidekorns

Arbeitsblatt (1.-2. Klasse): Getreidelabyrinth

Tafelbilder: Getreidearten

Arbeitsblatt (1.-2. Klasse): Körndlsuche

Arbeitsblatt (3.-4. Klasse): Körndlsuche

Arbeitsblatt (1.-2. Klasse): Getreidetrio

Arbeitsblatt (3.-4. Klasse): Getreidetrio

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.