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Referenzprojekte

„gehen geht“

„gehen geht“ - umweltfreundlich und sicher unterwegs! Das Projekt wird seit 2006 angeboten und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Logo „gehen geht“
© eNu

Im Projekt „gehen geht“ üben Kindergartenkinder den künftigen Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Mit Bewegungsworkshops, Verkehrserziehung und kindgerechten Informationen zum Thema Klimaschutz werden sie zum „In-die-Schule-Gehen“ motiviert und auch die Angehörigen, LehrerInnen und GemeindevertreterInnen werden eingebunden.

Im Kindergarten den Schulweg üben

Der erste Kindergarten startete 2006 mit „gehen geht“. Seitdem wird die Aktion schrittweise ausgebaut. Im Projekt „gehen geht“ üben Kindergartenkinder im letzten Kindergartenjahr den künftigen Schulweg zu Fuß zu bewältigen. Ziel ist es, dass die Kinder wieder mehr zu Fuß gehen. Denn Gehen ist gesund, macht Spaß und trägt zur Selbständigkeit der Kinder bei. Am Schulweg können Kinder die Umwelt, andere Menschen und sich selbst kennen lernen. Auch schont weniger Verkehr am Schulweg das Klima und macht den Schulweg sicherer. Wenn Kinder bereits in jungen Jahren Begeisterung fürs Gehen entwickeln, so kann diese erhalten bleiben und zu verändertem Verhalten führen – dabei sind die Kinder Vorbilder für ihre Eltern.

Ziele der Aktion

  • Vermeidung und Verringerung von Verkehr rund um den zukünftigen Schulweg/ die Schule
  • Sicherheit und Vorteile des Schulweges zu Fuß werden den Eltern näher gebracht
  • Lust auf Bewegung vermitteln, Spaß am zu Fuß gehen entwickeln
  • Spiele und Information rund um Bewegung vermitteln

Umsetzung des Projekts „gehen geht“ im Kindergarten

Bewegungs-Workshops für Kinder
Start des Themas im Kindergarten. Die Themen „Gehen“ und „Mobilität“ werden in verschiedensten Varianten auf spielerische und kindgerechte Art behandelt.

Elternabend
Informationen zum Projekt, Vortrag zum Thema Sicherheits- und Umweltaspekte des Schulwegverkehrs, bisherige Erfahrungen mit „gehen geht“ werden anhand von Fotos und Film vorgestellt, eigene Schulwegerfahrungen werden reflektiert.

"Und jetzt üben – nix wie raus" mit der Kinderpolizei
Im Vordergrund stehen Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr und das praktische Üben des zukünftigen Schulweges.

Abschlussfest mit Urkunden- und Geschenkübergabe
Kinder werden für ihre Teilnahme am Projekt geehrt.

„gehen geht“ - sicher und umweltfreundlich mobil

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes „gehen geht“ ist die Weiterbildung für Kindergartenpädagoginnen in Kooperation mit dem Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kindergärten. Die TeilnehmerInnen erwerben dabei das nötige Wissen, um das Projekt „gehen geht" selbstständig mit Unterstützung der Energie- und Umweltagentur NÖ mit Kindern im letzten Kindergartenjahr durchzuführen.

Ziele der Weiterbildung

  • Ganzheitliche Betrachtung des Themas „Schulweggestaltung“ (Umwelt, Verkehr, Sicherheit, Persönlichkeitsentwicklung)
  • Praktische Hilfestellungen für die kindgerechte Aufarbeitung des Themas in der Kindergarten-Praxis
  • Fachliche Informationen für die Elternarbeit
  • Unterstützung für eine eigenständige fortlaufende Umsetzung von „gehen geht“ in den Folgejahren

Inhalte der Weiterbildung

Inhaltlich werden die Aspekte der Verkehrspsychologie und Verkehrssicherheit, Informationen zum Thema Klimaschutz und Mobilität und bewegungspädagogische Grundlagen behandelt. Die Kindergartenpädagogen/innen bekommen auch ökologisches und verkehrstechnisches Know-how für die Umstetzung ihres Projekt.

Auszeichnungen des Projekts „gehen geht“

Walk-Space AWARD 2013 für „gehen geht“

VCÖ-Mobilitätspreis NÖ 2013 für „gehen geht"

Energy Globe Award 2011 für „gehen geht!"

UNESCO-Preis 2007 für „gehen geht!“

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.