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Mobilität

Fahrräder für Kinder

Der Frühling ist die beste Zeit zum Fahrradkauf! Tipps zu Kinderfahrrädern, Helm & Co.

Kinderfahrrad
© Ch. Penz

Wollen Sie Ihrem Kind ein Rad kaufen? Neben der richtigen Größe und Ausstattung spielt auch die Ausrüstung gemäß Straßenverkehrsordnung eine wichtige Rolle. Für Kinder bis 12 Jahren gibt es eine Helmpflicht.

Aller Anfang soll nicht schwer sein

Manche Kinderräder wiegen fast so viel wie Erwachsenenräder und sind im Verhältnis zum Gewicht der Kinder sehr schwer. Es gibt aber auch hochwertige Räder mit besserer Verarbeitung und leichterem Rahmen.

Ein Kinderfahrrad „wächst“ nicht mit

Das wichtigste beim Kauf eines Kinderfahrrads ist die richtige Größe. Ist das Rad zu groß, erreicht das Kind den Boden nicht mit den Füßen und kann sich nicht mit beiden Händen am Lenker festhalten. Da hilft auch nicht, den Sattel abzusenken. Ist der Durchstieg tiefer, können die Kinder leichter auf- und absteigen. Flaschenhalter am Durchstieg behindern das Auf- und Absteigen. Große Hupen oder Körbe lenken ab und verletzen bei einem Sturz.

Die Ausführung des Rades ist entscheidend

In Zusammenhang mit der richtigen Größe sollte auch beachtet werden, dass das Tretlager, an dem die Kurbeln und die Pedale montiert sind, bei Kinderfahrrädern etwas schmäler sein sollte als bei Erwachsenenrädern. Der Lenker sollte etwas breiter als die Schultern des Kindes sein. Für die Pedale gilt, je breiter desto besser und auf jeden Fall rutschfest. Die Griffe am Lenker sollten breit und komfortabel mit dicken elastischen Enden sein. Empfehlenswert ist auch ein Ständer, um das Fahrrad abstellen zu können. Überflüssig hingegen sind Federungen beziehungsweise Stoßdämpfer bei Kinderfahrrädern, da sie kaum auf das Gewicht der Kinder reagieren.

Ausführung für den Straßenverkehr

Gemäß Straßenverkehrsordnung ist auch für Kinderfahrräder folgende Ausrüstung Pflicht: eine weiße Beleuchtung vorne und eine rote hinten am Fahrrad, Reflektoren in den Speichen, auf den Pedalen und ein zusätzlicher weißer Reflektor vorne beziehungsweise ein roter hinten am Rad.

Laufräder für die Kleinsten

Für Kinder bis drei Jahre sind Laufräder am besten geeignet. Im Gegensatz zum Stützrad lernen Kinder mit dem Laufrad das Gleichgewicht auf dem Rad zu halten. Sie entwickeln ein Gefühl dafür, wie sie Kurven am besten meistern können und erreichen mit den Füßen leichter den Boden.

Helm ist Pflicht

Seit Mai 2011 sind Fahrradhelme für Kinder bis 12 Jahre Pflicht. Das gilt auch für Kinder, die im Kindersitz oder im Fahrradanhänger mitfahren. Ein Fahrradhelm muss fest sitzen. Er darf also auch dann nicht verloren gehen, wenn bei offenem Helmverschluss der Kopf leicht nach vorne gebeugt geschüttelt wird. Achten Sie beim Kauf auf Prüfzeichen. Wählen Sie für eine gute Sichtbarkeit ein helles Design beziehungsweise einen Helm mit reflektierenden Aufklebern. Das gilt auch für die Kleidung des Kindes.

Weiterführende Links

eNu: e-Mobilität & Radfahren
RADLand: Angebote für Schulen

Weitere Informationen

Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu)
Tel. 02742 219 19, umweltbildung@enu.at
Nähere Informationen zur eNu auf www.enu.at.

Letzte Aktualisierung: 03.08.2017