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Digitale Medien im Einsatz beim Radfahren

Die 4. RADLakademie am 29. Oktober 2015 war dem Thema "Digitale Medien im Einsatz beim Radfahren" gewidmet. Die Inhalte gibt es hier zum Nachlesen.

Referentinnen RADLakadmie
© K. Peherstorfer, eNu

Neue digitale Medien, Apps und GPS Dienste finden auch im Radverkehr immer mehr Eingang. Viele Radlerinnen und Radler nutzen ihr Smartphone zur Navigation in Alltag und Freizeit. Aber auch für die Gemeinden, die den Alltagsradverkehr organisieren gibt es neue Tools um Planungsprozesse zu erleichtern.

GIP die digitale Radwegeinfrastruktur

Mit der GIP der Graphenintegrationsplattform hat die öffentliche Hand ein Hilfsmittel um Daten über die  Verkehrsinfrastruktur austauschen zu können. Diese Daten sind routingfähig und werden dezentral (von den Gebietskörperschaften) gewartet. Um diese Daten zusammenzuführen und aktuell zu halten wurde der Verkehrsdatenverbund gegründet. 80.000 Gemeindestraßen und Güterwege wurden dabei aufgezeichnet, berichtete DI Christoph Westhauser.

Von A nach B mit dem Radroutenplaner

Bezug nehmend auf die GIP wurde mit der ITS Vienna Region ein Verkehrstelematik System für die Ostregion geschaffen (Wien / NÖ / Burgenland). Ein Produkt daraus ist der Routenplaner A nach B in dem ein Radroutenplaner inkludiert ist. David Geroe stellte u.a. den Routenplaner vor, der verschiedene Routingeinstellungen und Parametrisierungen ermöglicht.

App & Web-Technologien für RadfahrerInnen

Geschäftsführer Daniel Kofler schilderte wie Bikecitiens vom Startup zu einer Firma mit 20 MitarbeiterInnen gewachsen ist. Die App Bikecitiens ermöglicht und erleichtert Wege mit dem Rad zu finden (Routing) und aufzuzeichnen (Tracking). Ziel ist es mehr Menschen damit auf das Rad zu bringen, bessere Daten für den Radverkehr zur Verfügung zu haben und damit wieder das Image des Radfahrens zu heben. Produkte sind zum Beispiel Bikecityguide oder Bikenatureguide.

Sicher Schulwege

Ulla Rasmussen vom VCÖ stellte das Projekt "Sicher Schulwege - mit einem Klick Gefahrenstellen melden" vor. Mit der Aktion "Mein Schulweg.at" können BürgerInnen, Lehrende und SchülerInnen Gefahrenstelle und Problemstellen zeitlich begrenzt in eine OpenStreetMap eingetragen. Die Daten werden vom VCÖ gesammelt und den Gemeinden anschließend zur Verfügung gestellt.

Verortung von Problemstellen

In den diversen Radlobbygruppen laufen von RadlerInnen diverse Informationen zu Problem – und Gefahrenstellen in der Radwegeinfrastruktur ein. Diese Daten werden in Google Maps verzeichnet und können so den Gemeinden als Dokumentation und Verbesserungspotential visuell aufbereitet werden. Karl Zauner kündigt an, dass die Radlobby NÖ Schulungen zum Eintragen in google Maps planen.

Vorträge zum Nachlesen

Von A nach B - Radroutenplanung für die Ostregion: David Geroe, MSc.

GIP/ VAO Radwegeinfrastruktur digital: DI Christoph Westhauser

Bike Citizen - App & Web-Technologie für RadfahrerInnen: David Kofler

VCÖ Aktion sichere Schulwege - mit einem Klick Gefahrenstellen melden: Ulla Rasmussen, MSc.

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